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Uraufführung
4. Dezember 2009

Liebeslyrik

Ein Theaterstück von Stefan Rogge und Ensemble.


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Die ach so schwierige Sache mit der Liebe
Uraufführung am LTT / Lust und Verlangen

Was ist jetzt Liebe?
Lust, Verlangen, Anhänglichkeit, Abhängigkeit, Besitzanspruch? Ist Liebe möglich, wo Konkurrenzkampf und Erfolgszwang herrschen? Liebt jemand, der zugleich ehrgeizig oder gar eifersüchtig ist?
"Erklär mir Liebe...": Die Uraufführung am LTT versucht eine Antwort mit dem Theaterstück "Liebeslyrik" von Stefan Rogge und Ensemble. Eingebettet in die Rahmenhandlung, dass ein Filmteam einen Werbefilm für ein pharmazeutisches Produkt dreht, streuen die Protagonisten immer wieder Gedichte und Texte, die sich um die Liebe drehen ein.
Die Texte von Antonin Artaud bis Johann Wolfgang von Goethe, von Sappho bis Jiddu Krishnamurti sind gut ausgewählt, schön komponiert und intensiv, eindringlich und pointiert interpretiert. Auch schauspielerisch weiß das Ensemble zu gefallen und die Figuren farbig zu gestalten. Die Darsteller, allen voran Gotthard Sinn, zeigen sich gut aufgelegt in ihrem hin und wieder auch sehr in sich gekehrten, innerlichen Spiel. Das offenbart eine nuancierte Übersetzung der Gefühle in körperlichen Ausdruck.
Und schön verwoben ist die Live-Musik unter der musikalischen Leitung von Andreas Debatin mit von den Schauspielern gespielten Geigen, Akkordeon und Mundharmonika. Das ist ein Atmosphäre schaffender Einfall, fein arrangiert und gut gemacht.
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Christoph Holbein, Schwarzwälder Bote, 7. Dezember 2009


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