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Uraufführung
10. April 2010

Ralf Jaroschinski

Die Abenteuer des Peer Gynt

Uraufführung
Tanztheater frei nach Henrik Ibsen
für alle ab 6 Jahren

Inszenierung und Choreographie: Ralf Jaroschinski / Ausstattung: Jürgen Westhoff / Dramaturgie: Susanne Schmitt
Regieassistenz: Felix Schmidt / Inspizienz: Matze Hupel / Theaterpädagogik: Tobias Ballnus/Uschi Berberich / Regie-/Choreographiehospitanz: Merle Kondschak
Mit: Henry Braun, Magdalena Flade, Rupert Hausner, Stefanie Klimkait, Sebastian Schmid
Dauer: 95 min. (1 Pause)



„Habt ihr schon mal was von Trollen gehört?“

Peer – das ist der Titelheld aus Henrik Ibsens dramatischem Gedicht "Peer Gynt". Ein Stoff für Kinder? Aber ja!
Peers Abenteuer stehen im Mittelpunkt der Geschichte, die tanzend und spielend erzählt wird: Ein lebenslustiger Draufgänger, der aus lauter Übermut eine Braut raubt, durchs Gebirge stromert, sich zwischen seiner großen Liebe Solveig und einer wilden Trollprinzessin entscheiden muss und schließlich zu eine Reise durch die Welt aufbricht. Er wird ein reicher Geschäftsmann, gerät in Nordafrika unter Räuber, verfällt den Reizen einer schönen Beduinin und landet schließlich in Kairo im Irrenhaus, bis er nach einer stürmischen Fahrt übers Meer wieder nach Norwegen zurück kehrt.
Er begegnet sehr menschlichen, aber auch phantastischen, alptraumhaften Wesen, es werden ihm Offenheit und Mut abverlangt und so wächst er mit den unterschiedlichen Stationen seiner Abenteuerreise. Am Ende kommt ein veränderter Peer wieder nach Hause zurück, wo seine Solveig noch immer auf ihn wartet, und er muss sich fragen, ob es wirklich richtig war, dass er weggegangen ist.
Basierend auf Henrik Ibsens „Peer Gynt“-Geschichte entwickelt der Tänzer und Choreograf Ralf Jaroschinski zusammen mit den Schauspielern des KJT-Ensembles zur Musik von Edvard Grieg ein eigenes Stück, das Schauspiel und Tanztheater miteinander verbindet. Das heißt, dass Dialoge aus der Geschichte und innere Monologe der Hauptfigur in ausdrucksvollen Tanz umgesetzt und die Handlungen verständlich, bühnenwirksam und dynamisch durch tänzerische Interaktionen gezeigt werden.
Und als Besonderheit werden die Kinder in mehreren Interaktionen mit den Darstellern in das Geschehen direkt einbezogen: Beispielsweise tanzen sie gleich zu Beginn als Gäste bei einem Hochzeitsfest, später feiern sie dann ausgelassene Trollparties, läuten für Peer die Kirchenglocken oder sorgen als wilde Sturmböen für starken Wellengang.

Trailer von Fabian Ziehe vom "Schwäbischen Tagblatt" hier ansehen oder auf http://www.tagblatt.de/Home/videos/videos-lokales_mmid,2808.html klicken!


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