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Premiere
22. Januar 2010

Pamela Dürr

Saffran und Krump

Ein Spiel ums Streiten für alle ab 6

Inszenierung: Felix Schmidt / Ausstattung: Irene Uredat / Musik: Christian Dähn / Dramaturgie: Susanne Schmitt
Regieassistenz: Fanny Mundt / Inspizienz: Matze Hupel / Theaterpädagogik: Tobias Ballnus/Uschi Berberich / Regiehospitanz/Filmdokumentation: Christfried Dornis
Mit: Magdalena Flade, Rupert Hausner
Dauer: 70 min.



"Was für ein hübschfriedlisch Schütthügelschen! Genau rischtisch für ein gastlisch Rasten un Niederlasten ... "
Eines schönen Nachmittags entdeckt Saffran vom Stamm der Filousen einen mit Narzissen bewachsenen Hügel auf einer Lichtung im Wald. Er fühlt sich auf diesem "Schütthügelschen" sofort pudelwohl und richtet sich postwendend häuslich ein. Als Angehöriger der Filousen ist Saffran ein großer Anhänger der Sangeskunst und des "Khünstlertums". Schnurstracks schmeißt er sich in die Brust und will seine Freude über das gefundene Hügelidyll in einer Ode an die "Nathur" zum Ausdruck bringen - doch da erscheint plötzlich, mit einem Mordsgebrüll, ein haariges Wesen "aus" dem Hügel: Krump.
Krump ist vom Stamm der Waldschratteln - ein im Normalfall gutmütiges und naturverbundenes Völkchen. Er lebt schon, seit er denken kann, unter diesem Erdbuckel und ist alles andere als begeistert von diesem neuen Gast. Zwischen Saffran und Krump beginnt ein zähes Ringen um das "Heimatrecht": Beide sind erpicht darauf, dass der andere so schnell wie möglich verschwindet. Um den anderen "aus seinem Revier" zu vertreiben, setzen sie Himmel und Hölle in Bewegung, bis - ja, bis man schließlich im anderen etwas entdeckt, das man dann doch nicht mehr missen möchte.

SAFFRAN UND KRUMP ist ein Stück über Konkurrenz und Freundschaft. Dabei können die humorvollen Kabbeleien zwischen den Protagonisten sowohl für Streitigkeiten unter Kindern als auch für Differenzen zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen stehen.


© Landestheater Tübingen