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Premiere
14. Oktober 2005

Sybille Berg

Helges Leben

Regie: Simone Sterr
Bühne & Kostüme: Gitti Scherer
Mit: Wenzel Banneyer, Ina Fritsche, Katja Gaudard, Gunnar Kolb, Annabelle Leip, Johannes Schön, Leif Stawski
Dauer: 90 min.


Wahrscheinlich wurde Sybille Berg 1962, womöglich auch 66 in Weimar geboren und reiste 1984 aus der DDR aus. In die Schweiz, wo sie heute noch lebt. Angeblich ging sie 49 Brotberufen nach, bevor sie als Werbetexterin und Journalistin arbeitete, Kolumnen für "Allegra" und "Die Zeit" schrieb, um dann Autorin von bisher drei Romanen zu werden. Die werden von Figuren bevölkert, die im Rennen um Schönheit, Spaß und Erfolg meistens auf der Standspur landen, oder ganz aus dem Leben scheiden.

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Die Menschheit ist nicht mehr, die Tiere regieren. Gott und Tod betreiben eine Unterhaltungsagentur und ziehen mit mehr oder weniger schlechten Shows durch die Vorgärten.

Heute sind sie zu Gast bei Futtermittelhersteller Karl Tapir, seiner Frau Reh und Hausfreund Rudi Schnapphamster. Der Auftrag: ein ganz normales Menschenleben. Und so geht [s]Helges Leben[/s] über die Bühne. Ein durchschnittliches Dasein - von der Wiege bis zur Bahre inklusive Werbeunterbrechungen und Tanzeinlagen - zwischen Arbeit, Angst und Alltag, kleinen Träumen und grossen Enttäuschungen. Nichts Besonderes eben. Denn Helge ist wie alle waren.

Absurdität, Witz und Bosheit liegen in dieser Konstruktion der Roman- und Theaterautorin [a]Sibylle Berg[/a]. Die Bilanz dessen, was von uns übrig bleibt ist bitter, aber von erstaunlich hohem Unterhaltungswert.

Unter Mitwirkung eines spielfreudigen Ensembles und der Live-Band DIE BROSOWSKEYS wird [s]Helges Leben[/s] zur schrägen Show, zur intelligenten Farce, zum rundum tierischen Vergnügen.


© Landestheater Tübingen